„Die Habsburgermonarchie am Vorabend des Ersten Weltkriegs: Eine Bestandsaufnahme“

Politische Karte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie nebst angrenzenden Gebieten, 1911 Schönbrunn

Politische Karte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie nebst angrenzenden Gebieten, 1911 Schönbrunn

Wie sah der Staat aus, der 1914 zu einem Krieg rüstete, den er nicht überstehen sollte?
Bei Betrachtung der Daten zu Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftskraft erkennt man, dass es sich bei der Habsburgermonarchie um eine Großmacht zweiten Ranges handelte, die innerhalb der Supermächte der Epoche ins Hintertreffen geraten war.
In der Entwicklung Österreich-Ungarns spiegelten sich die Vielfalt und Heterogenität Zentraleuropas wider. Das Reich Franz Josephs war ein Vielvölkerstaat, in dem mehr als zehn verschiedene Sprachen gesprochen wurden und alle europäischen Religionen vertreten waren.
Das vielzitierte Schlagwort vom Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten war in der Habsburgermonarchie Realität: Neben hoch entwickelten Regionen fanden sich in der ökonomischen und sozialen Entwicklung rückständige Gebiete.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie online unter www.habsburger.net/ersterweltkrieg in den Kapiteln:

  1. Österreich-Ungarn – eine europäische Großmacht?
  2. Menschenmassen – Die Entwicklung der Bevölkerung
  3. Das Vielvölkerreich – Zwischen Gesamtstaatsidee und Nationalismus
  4. Die Vielfalt der Konfessionen
  5. Verschiedene Geschwindigkeiten: Die wirtschaftliche Entwicklung
  6. Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Alphabetisierung als Gradmesser der Entwicklung

Martin Mutschlechner