„Der Weg in den Krieg“

Alexander Pock: Parade des k. u. k. Infanterie-Regiments Nr. 4 im Wiener Prater, Gemälde, 1896

Alexander Pock: Parade des k. u. k. Infanterie-Regiments Nr. 4 im Wiener Prater, Gemälde, 1896

Der Weg in den Krieg war gekennzeichnet von Irrtümern und Fehleinschätzungen der traditionellen Eliten, die in der kriegerischen Auseinandersetzung eine Lösung für innere und äußere Probleme zu erkennen glaubten.
Im Zentrum des Strudels stand Österreich-Ungarn, eine Großmacht am Scheideweg. Die Schüsse von Sarajevo im Juni 1914 waren Anlass, aber nicht die Ursache für eine Entwicklung, die das alte Europa aus den Fugen geraten ließ.
Die Hauptverantwortung für den Kriegsausbruch lag bei den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn. In Berlin und Wien war man bewusst das Risiko einer Eskalation eingegangen, die nun den fatalen Mechanismus der Bündnissysteme in Gang setzte.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie  online unter www.habsburger.net/ersterweltkrieg in den Kapiteln:

  1. Misstöne im Konzert der europäischen Großmächte
  2. Der „kranke Mann an der Donau“  – Die Stellung Österreich-Ungarns in Europa
  3. Der Zustand der Habsburgermonarchie am Vorabend des Krieges
  4. Flucht nach vorne – Eine neue politische Gangart in Wien
  5. Spiel mit dem Feuer
  6. Die letzten Schritte in den Krieg
  7. Das Ultimatum
  8. Die Kriegserklärung
  9. Krieg als Ausweg?

Martin Mutschlechner