Domenikus Custos: Petrus Canisius, Kupferstich, 1608

Der Jesuit Petrus Canisius (1521-1597) war eine der wichtigsten Figuren der frühen Phase der Gegenreformation im Reich der Habsburger. Canisius war der Verfasser des „Großen Katechismus“ (der lateinische Titel des 1555 in Wien erschienenen Werkes lautet „Summa Doctrinae Christianae“), der eine verbindliche Zusammenfassung der katholischen Glaubenslehre darstellte, die als Antwort auf das reiche protestantische Schrifttum per kaiserlichem Dekret im ganzen Land verbreitetet wurde.