Schloss Eckartsau, Westseite

Schloss Eckartsau

1918

Das barocke Jagdschloss Eckartsau entstand um 1720 und war dank seiner Lage in den wildreichen Auwäldern der Donau ein bevorzugter Ort aristokratischen Jagdvergnügens.

Die habsburgische Geschichte von Eckartsau beginnt 1760, als Franz Stephan von Lothringen das Marchfeldschloss erwirbt. Spuren hinterließ vor allem Thronfolger Franz Ferdinand, auf den die großzügigen Umbauten und Erneuerungen im Stil des Neobarock zurückgehen. Bekanntheit erlangte Eckartsau als letzter Aufenthaltsort Kaiser Karls vor dem Exil im Winter 1918/19.

Schloss Eckartsau ist heute öffentlich zugänglich und dient als Sitz der Verwaltung des Nationalparkbetriebes Donau Auen der Österreichischen Bundesforste.

Schloss Eckartsau, Westseite