Verspielte Symmetrie: Der Barockgarten als Kunstwerk
Seit jeher widmeten sich die Habsburger der Pflege und Kultivierung der Natur in Form von Gärten. Entsprechend der Größe der Residenzen und dem Zeitgeschmack folgend, wandelten sich die Ansprüche an die Gestaltung der Gärten.
Die Gärten dienten dem Vergnügen sowie der Erholung, waren aber auch gleichzeitig Mittel zur Demonstration von Macht und Reichtum. In dieser Ausstellung werden stilistische Einflüsse und Moden in der Gestaltung der Gärten beleuchtet sowie das Wetteifern um die besten Gärtner, Künstler und Ingenieure.
Der Barockgarten war auch ein Abbild der barocken Gesellschaft. Denn die „lustvolle Gärtnerey“ als luxuriöses Hobby der Aristokraten war mit hohem Aufwand verbunden. Die Entstehung und Erhaltung der Anlagen erforderte große finanzielle Mittel sowie Heerscharen von Gärtnern und Tagelöhnern.
Ausgehend von der Schloss Hofer Gartenanlage behandelt die Ausstellung verschiedene Aspekte, die barocke Gärten auszeichneten. Welche Gestaltungselemente, wie zum Beispiel Skulpturen oder Pflanzen, kamen zum Einsatz? Die Ausstellung thematisiert auch technische Innovationen im Dienste fürstlicher Lustbarkeiten in den Gärten wie Wasserspiele, Feuerwerke, etc.
Das Gesamtkunstwerk „Barockgarten“ verbindet Wissenschaften wie Geometrie und Botanik mit dem Gefühl für Ästhetik und Ordnung. Es ist ein perfektes Zusammenspiel von Natur und Architektur – und lässt sich mit allen Sinnen erleben.
Kein Wunder, dass die verspielte Symmetrie der barocken Gartenkunst auch heute noch eine magische Anziehungskraft ausübt.
Facts & Figures
Kuratierung: Katrin Harter
Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl an Objekten aus dem Sammlungsbestand der Schönbrunn Group ergänzt durch Exponate musealer Leihgeber sowie aus privaten Sammlungen.
Die Sonderschau erstreckt sich nahezu über das gesamte Schloss Hofer Gelände – ganz im Sinne eines barocken Gesamterlebnisses.
Verspielte Symmetrie
Der Barockgarten als Kunstwerk
Eine Sonderausstellung der Schönbrunn Group unter der Direktion von Klaus Panholzer am Standort Schloss Hof.
7. März bis 2. November 2026
Landing Page der Ausstellung mit Informationen zur Ausstellung
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