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Kunst und ,Krempel‘ – die Kunst- und Wunderkammern der Habsburger
1278–1835

Über die Jahrhunderte hinweg häuften die Habsburger einen beträchtlichen Schatz an Kunstgegenständen und Naturalia, also Objekten aus der Natur, an. Dabei verriet der Umgang mit den Sammlungen – wie Neuerwerbungen von Objekten, Systematisierung und Aufstellung – viel über den jeweiligen Zeitgeist. Während der mittelalterliche Schatz ein in Truhen verwahrtes Sammelsurium war, entwarfen die habsburgischen Sammlerpersönlichkeiten Ferdinand von Tirol und Rudolf II. erste systematische Sammelstrategien. Nicht nur die Fürsten, auch das städtische Bürgertum legte Bestände zum Studium der Natur an. In der Aufklärung machten sich die Habsburger an eine Neuordnung ihres Schatzes.

 

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