Druckversion

Herrschafts.Zeiten IV
Habsburgs Aufstieg am Beginn der Neuzeit
1486–1618

Am Beginn der Neuzeit konnten die Habsburger ihren Machtbereich ausbauen. Maximilian I. schuf mit seiner Kriegs- und Heiratspolitik die Grundlage für den Aufstieg seines Hauses zur Weltmacht. Sein Enkel Karl V. herrschte über ein Reich, das nicht nur Besitzungen in Europa, sondern auch in der „Neuen Welt“ umfasste. Er und sein Bruder Ferdinand begründeten die Teilung des Hauses Habsburg in eine spanische und eine österreichische Linie.

Konflikte im Inneren und Äußeren prägten die Politik dieser Zeit: Auf Bauernaufstände, Reformation und ständisches Aufbegehren reagierten die Herrscher zumeist mit Gewalt. Zudem standen sie kontinuierlich in Kriegen mit äußeren Feinden, vor allem mit Frankreich und mit dem aufstrebenden Osmanischen Reich. Diese Kriege bestimmten die Politik für mehrere Jahrhunderte.

 

Kapitel