Der Börsenkrach 1873 1873

Ausgelöst durch hemmungslose Spekulationen kam es am „schwarzen Freitag“, dem 9. Mai 1873, zu einem massiven Kurssturz an der Wiener Börse und zu Panikverkäufen. Der Börsenkrach wirkte sich auch nachteilig auf die BesucherInnenzahlen der Wiener Weltausstellung aus. Infolge des Krachs wurde ein Börsenkommissar eingesetzt, der die Einhaltung des neuen Börsegesetzes überwachen sollte. Dem wirtschaftlichen Aufschwung der ‚Gründerzeit‘ folgte eine schwere Rezession.

 

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