Ferdinand Karl
Erzherzog und Landesfürst in Tirol und den Vorlanden 1632 bis 1662 (zunächst ab 1632 unter Vormundschaft seiner Mutter, ab 1646 als Regent)

Geb. am 17. Mai 1628 in Innsbruck
Gest. am 30. Dezember 1662 in Kaltern, Südtirol

Die Regierung Ferdinand Karls als Landesfürst von Tirol wird allgemein sehr kritisch gesehen: Er wird als rücksichtsloser Herrscher geschildert, der bei der Verfolgung seiner absolutistischen Politik Widerstände brutal beseitigte. Sein Innsbrucker Hof war von Günstlingswirtschaft und Verschwendungssucht geprägt. Da Ferdinand Karl ohne männliche Nachkommen starb, ging die Herrschaft in Tirol an seinen Bruder Sigismund Franz über.

 

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