Keltenmuseum Hallein

Seit 40 Jahren begeistert das Haus mit den sensationellen keltischen Funden aus einem der bedeutendsten archäologischen Fundorte Europas.

Die keltischen Siedler ließen sich vor 2500 Jahren auf dem Dürrnberg nieder. Die durchgehende Besiedlung bis um Christi Geburt lässt aufschlussreiche Rückschlüsse auf die Entwicklung bei der Tracht, der Bewaffnung und den Bestattungsriten zu. Die Besucherinnen lernen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der keltischen Bergleute kennen, bekommen Einblicke in deren Totenkult und können über den durch das Salz erlangten Reichtum der Kelten staunen. Vor allem die wertvollen eingetauschten Materialien und die handwerkliche Geschicklichkeit zeugen auch vom Kunstsinn dieser Menschen.
In den von den Kelten angelegten Stollen haben sich zudem organische Materialien wie Holz, Leder und Stoff erhalten. In den Gräberfeldern, die sie hinterlassen haben finden sich immer noch atemberaubende Schmuckstücke, kunstvoll verzierte Waffen sowie aufwändig geformte Gefäße aus Keramik und Bronze.
Spätestens mit der Ankunft der Römer endete jedoch der Salzabbau für lange Zeit. Über 1200 Jahre sollte es dauern, bis das Salz des Dürrnbergs wiederentdeckt wurde. Diesmal als Grundlage für den Reichtum der Erzbischöfe Salzburgs. Im obersten Stockwerk des Museum werden neben den mit 74 originalen Ölgemälden aus dem Jahr 1756 ausgestatteten Fürstenzimmern Arbeitsgeräte, Modelle und Dokumente aus dieser bewegten Zeit präsentiert.

Mit Eltern, Geschwistern und Freunden ins Keltenmuseum Hallein.
Auch für die ganze Familie bietet sich ein Besuch des Keltenmuseums an. Es gibt nicht nur vieles zu entdecken und zu bestaunen, sondern es kann auch selbst geforscht, gebastelt und gemeinsam gespielt werden. Eine Besonderheit ist das Knochendetektivlabor bei dem man die Arbeitsschritte der prähistorischen Anthropologie kennenlernt.

 

Keltenmuseum Hallein
Pflegerplatz 5
5400 Hallein
+43-6245-80783-15

 

Öffnungszeiten: 

Täglich von 9 bis 17 Uhr